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Priesterweihe

Die Priesterweihe ist das Sakrament, in welchem der Heilige Geist durch die Handauflegung des Bischofs und die entsprechenden Gebete den dazu gewählten Mann befähigt, seines heiligen Amtes in der Kirche zu walten. Die Kirche befähigt ihn, die Göttliche Liturgie zu feiern, die heiligen Sakramente zu spenden und das Wort Gottes zu predigen.

Die Priesterweihe wurde durch Jesus Christus mit den folgenden Worten gestiftet: „Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch. Nehmet hin den Hl. Geist. Wem ihr die Sünden erlassen, dem sind sie erlassen und wem ihr die Sünden behaltet, dem sind sie behalten.“ (Joh 20, 21-23).

Es gibt drei sakramentale Stufen der Priesterweihe: Diakon, Priester, Bischof und zwei Vorstufen: Vorleser und Hypodiakon.

In der orthodoxen Tradition dürfen die Diakonen- und Priesterkandidaten eine Familie gründen. Dies allerdings nur vor ihrer Weihe. Nach der Weihe dürfen sie es nicht mehr, auch wenn sie Witwer werden. Die Bischöfe jedoch sollen ledig oder Witwer sein und dem Mönchsstand angehören.

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